Brust-OP Kosten

Die Brustoperation ist einer der häufigsten Eingriffe in der plastischen Chirurgie. Gleichzeitig ranken sich viele Vorurteile um dieses Verfahren, denn die meisten Menschen glauben, dass dieses Verfahren nur zu unnatürlichen Ergebnissen führen kann. Allerdings findet der Eingriff oftmals nicht ausschließlich auf den Wunsch einer Patientin hin statt, sondern kann auch von medizinischer Notwendigkeit sein. In diesen Fällen übernimmt die Krankenkasse eine solche OP.

Ob durch eine Schwangerschaft, schnelle Gewichtsabnahme oder durch andere Ereignisse, die sich stark auf den Körper auswirken, kann sich die Brustform deutlich verändern. Viele Frauen haben mit diesen Veränderungen Probleme und betrauen den Verlust ihrer bisherigen Brustform. Wenn der Leidensdruck zu groß wird, dann liegt der Gedanke an eine Brustoperation nahe.

Mit diesem Gedanken wird dann auch schnell die Frage nach den Kosten aufgeworfen. Liegt ein medizinischer Grund für die Brustoperation vor, dann kann die Krankenkasse diese Kosten übernehmen. Gesetzliche und private Krankenkassen übernehmen die Kosten allerdings nur dann, wenn der Eingriff zwingend notwendig ist. Deshalb ist es ratsam, sich über verschiedenen Möglichkeiten zu informieren.

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Zahlt die Krankenkasse die OP?

Patientinnen können eine Vorauszahlung bei der Krankenkasse beantragen. Private Krankenversicherungen ermöglichen Patientinnen die freie Arztwahl. Dies erlaubt Behandlungen in Privatkliniken durch einen plastischen Chirurgen. Der Ablauf zur Kostenübernahme lautet wie folgt: Die Patientin lässt sich beraten, anschließend dokumentiert der zuständige Arzt seine Befunde. Diesen Befund reicht die Patientin bei der Krankenkasse ein, die diesen Befund und die dazugehörigen Bilder dann überprüft.

Die Krankenkasse arbeitet dabei mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) zusammen, der entscheidet, ob die Kosten von der Krankenkasse gedeckt werden oder nicht. Entscheidet sich eine private Krankenkasse dafür, die Kosten zu übernehmen, dann ist die Behandlung auch in privaten Kliniken möglich. Wenn die Patientin bei einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, die zugestimmt hat, die Kosten zu übernehmen, dann kann die OP nur im Krankenhaus oder von einem Arzt mit Kassenzulassung durchgeführt werden.

Die Kosten im Überblick

Die Kosten für eine Brustoperation sind sehr unterschiedlich. Bei einer Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten können Sie mit 6.500 € aufwärts rechnen. Allerdings können gleichzeitig vorhandene Asymmetrien oder Stauungen den Preis erhöhen. Brustverkleinerungen und -vergrößerungen beginnen bei etwa 7.500 € bis 8.500 €, variieren aber auch je nach verwendeter Technik und Umfang der Brustoperation.

Besprechen Sie den für Sie passenden Prozess in einem persönlichen Beratungsgespräch mit unseren Experten. Nach ausführlicher Beratung erhalten Sie von uns ein Behandlungskonzept, welches genau auf Ihre Wünsche und Vorstellungen abgestimmt ist – mit unverbindlichem Kostenvoranschlag.Als Kostenübersicht können Sie sich folgende Preise als Anhaltspunkte merken:


  • Brustvergrößerung mit Implantaten

    6.500 - 7.500 €

  • Bruststraffung

    7.000 - 8.000 €

  • Bruststraffung mit Implantaten

    7.500 - 9.000€

  • Brustverkleinerung

    7.000 - 8.000€

Aufgrund der Vielfalt der Behandlungen und der unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen fallen keine einmaligen Kosten an, die bei jeder Form der Brustoperation gleichbleibend sind. Der behandelnde Arzt kann den Aufwand erst feststellen, wenn er nach eingehender Beratung und Untersuchung das individuelle Behandlungsprotokoll festgelegt hat. Erst dann ist es ihm möglich, einen Kostenvoranschlag anzufertigen.Sie sollten folgende Voraussetzungen jedoch vor Beginn des Eingriffs noch einmal überprüfen, um sicherzustellen, dass die Kosten seriös und nachvollziehbar sind:

Enthält der finale Preis:

  • alle Vorleistungen (Vorgespräch, Beratung, Untersuchung,) 
  • die Operation selbst (Chirurgen-, Anästhesisten- und OP-Teamhonorare, OP-Kosten und -Ausstattung, notwendige Ausstattung, und Hilfsmittel)
  • die Nachsorge (Nachuntersuchung, Klinikaufenthalt, Ausstattung wie Spezial-BHs).

Die Beliebtheit schafft Spielraum für zweifelhafte Angebote

Brustoperationen, insbesondere die Brustvergrößerung, gehören zu den am häufigsten durchgeführten Eingriffen, wie die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie herausfand. Die Nachfrage ist zuletzt um 3,6 % gefallen, während sie in den letzten fünf Jahren zuvor um 20,6 % angestiegen war. Eine Brust OP ist nicht gerade günstig – Sie kostet in der Regel zwischen 4.000 und 8.000 €. Genauere Angaben sind schwer zu bekommen, da viele Faktoren den Gesamtpreis beeinflussen.

Trotz leicht rückläufiger Tendenz sind Brustoperationen nach wie vor gefragt. Dies führt dazu, dass viele Kliniken Eingriffe vage zu Dumpingpreisen anbieten. Und das nicht nur im Ausland, sondern mittlerweile sogar in Deutschland. Aber was sind die Einsparungen und welche Auswirkungen haben sie auf die Patientinnen?

Bei Billiganbietern sind die Kosten für eine Brustoperation in der Regel halb so hoch wie in renommierten Kliniken. Wenn Sie sich für ein günstiges Angebot entscheiden, gehen Sie allerdings oft das Risiko schlechter Qualität ein. Denn die zu Dumpingpreisen operierenden Lieferanten sind auf Massen-Outsourcing ausgerichtet. Um effizienter zu arbeiten, wird die Brustvergrößerung einzeln durchgeführt. Erfahrene Chirurgen haben schnell drei oder vier lukrative Operationen pro Tag. Auf Dauer wird man bei diesem Tempo unaufmerksam, das Fehlerrisiko steigt.

Auch müssen Ärzte in Deutschland nicht unbedingt in plastischer Chirurgie ausgebildet sein, um plastische Operationen durchführen zu können. Das hat das Bundesverfassungsgericht 2011 entschieden. Das bedeutet, dass jeder mit einem Doktortitel an Nase, Schlupflidern oder Brüsten versuchen kann. Auch Komplikationsraten müssen nicht offengelegt werden.

Wie findet man den richtigen Arzt?

Brustoperationen sollten von einem in der Brustchirurgie ausgebildeten und erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden. In Deutschland kann dies ein Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Gynäkologie oder Allgemeinchirurgie sein. Idealerweise sollte der Arzt in Deutschland den Titel Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie tragen. Außerdem muss er einer Fachgesellschaft wie der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (DGPRÄC) oder der Deutschen Gesellschaft für Plastisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) angehören.

Wichtig sind auch die persönlichen Fähigkeiten: die Erfahrung, der Ruf und die Seriosität der Klinik, in der die Operation durchgeführt wird. Wer sich für eine Brustoperation interessiert, sollte bedenken, dass der Begriff „plastischer Chirurg“ in Deutschland nicht gesetzlich geschützt ist, und sich vorab über den Eingriffsplan informieren.

Zusammengefasst

Bei einer Brust OP gibt es diverse Operationstechniken und Methoden, welche auf Ihre Wünsche individuell angepasst werden können. Der Preis kann nicht pauschal angegeben werden, man sollte jedoch bei Preisen unter 4.000 € stutzig werden. Zudem ist es wichtig, immer die Qualifikation der Praxis und des behandelten Arztes zu recherchieren. Abschließend sollte man sich vor solch einem Eingriff umfassend über alle möglichen Risiken, die womöglich nachträglich anfallenden Kosten und die im Preis enthaltenen Leistungen informieren.

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