Bruststraffung

Straffe Brüste stehen in unserem Schönheitsideal für Vitalität, Jugendlichkeit und körperliche Attraktivität. Allerdings lässt die Elastizität der Haut und des Brustdrüsengewebes mit dem Lebensalter nach. Auch genetische Dispositionen, starke Gewichtsabnahme und Schwangerschaften tragen dazu bei, dass das Brustgewebe schwächer und damit auch schlaffer wird. Viele Frauen leiden in erheblichem Maß darunter, dass ihr Busen nicht mehr ihren persönlichen Vorstellungen entspricht. Sie fühlen sich weniger weiblich und neigen möglicherweise dazu, ihre Brüste unter loser Kleidung zu verstecken. Ihr Selbstbewusstsein und ihr Körpergefühl sind reduziert. Auch auf die Sexualität und die Freude daran  kann ein schlaffer Busen einen erheblich negativen Einfluss haben.

Durch eine operative Straffung der Brust wird der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt - die Brüste gewinnen ihre runde, volle und straffe Form zurück. Auch Asymmetrien der Brüste können durch die Straffung ausgeglichen werden. Oft entscheiden sich Frauen erst nach mehreren Jahre für den insgesamt unkomplizierten Eingriff und sind erstaunt, welche Effekte auf ihr Selbstvertrauen, ihr Körperempfinden und ihre Lebensqualität damit verbunden sind.

In meiner Facharztpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie wende ich für Bruststraffungen verschiedene Operationsverfahren an. Hierzu gehören unterschiedliche Schnitttechniken, aber auch Bruststraffungen mit einem sogenannten "inneren BH" oder mittels Implantaten. Die Wahl der Methode hängt von den persönlichen Voraussetzungen der Patientin ab. Wichtig ist mir in jedem Fall, dass meine Bruststraffung in Berlin zu einem nachhaltigen und ästhetisch optimalen Ergebnis führt. In meiner Arbeit fließen dafür medizinische und ästhetische Exzellenz zusammen.

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Dauer der Operation
Je nach Technik und Umfang des Eingriffs zwei bis drei Stunden
Betäubung
Vollnarkose
Klinikaufenthalt
Ein bis zwei Tage
Gesellschaftsfähig
Nach ein bis zwei Wochen
Arbeitsfähig
Nach ein bis zwei Wochen, bei schweren körperlichen Tätigkeiten drei bis vier Wochen
Sport
Nach vier bis sechs Wochen
Wundheilung
Zwei bis drei Wochen, die Fäden werden nach dem Ende der Wundheilung gezogen
Kosten
Abhängig vom Umfang der Operation, ab 6.000 Euro
Nachbehandlung
Druckverband in den ersten Tagen nach dem Eingriff, Tragen eines medizinischen Stütz-BHs oder Sport-BHs für vier Wochen, Narbenpflege, in den ersten Wochen nach dem Eingriff regelmäßige ärztliche Nachkontrollen

Meine Bruststraffung in Berlin - in isolierter Form oder in Verbindung mit einer Brustverkleinerung oder -vergrößerung - beginnt mit einer ausführlichen ärztlichen Beratung. Zur Vorbereitung der Operation sind weitere Maßnahmen nötig: Im Vorfeld der Operation ist es empfehlenswert, Medikamente mit blutgerinnender Wirkung - Thrombosehemmer, aber auch Schmerzmittel wie Aspirin - eine Woche vor dem Operationstermin nicht mehr einzunehmen.. Den Konsum von Alkohol und Nikotin sollten Sie in dieser Zeit so weit wie möglich reduzieren oder am besten ganz darauf verzichten.

Die Operation selbst dauert je nach Umfang des Eingriffs und der angewendeten Operationstechnik zwischen zwei und drei Stunden. Nach einem kurzen Gespräch, in dem wir letzte offene Fragen klären, zeichne ich mit einem Körperstift zunächst den Schnittverlauf auf Ihre Brüste. Anschließend erhalten Sie eine Vollnarkose. Während der gesamten Operation wird ein erfahrener Anästhesist die Narkose und Ihr Wohlbefinden überwachen. Die Operation schließt mit dem Vernähen der Wunden und dem Legen von Drainagen ab. Letztere verbleiben für ein bis zwei Tage an der Brust. Die Fäden werden je nach Material entweder durch den Körper resorbiert oder nach dem Abschluss der Wundheilung - meist nach zwei bis drei Wochen - ambulant gezogen. Unmittelbar nach der Operation werden die Brüste durch einen straffen Verband gestützt, den Sie nach einigen Tagen durch einen Sport-BH oder einen medizinischen Stütz-BH ersetzen. Die Klinik verlassen Sie in der Regel nach einem bis zwei Tagen.

Eine Bruststraffung ist ein risikoarmer Eingriff. Trotzdem können ebenso wie bei jeder anderen Operation Komplikationen wie Nachblutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen nicht völlig ausgeschlossen werden. Unmittelbar nach dem Eingriff kann es aufgrund von Verletzungen oder Druckschäden einzelner Nerven zu Taubheitsgefühlen an Haut und Brustwarzen kommen, die jedoch nur in seltenen Ausnahmefällen dauerhaft erhalten bleiben. Bei einer Bruststraffung mittels Implantaten kann es in seltenen Fällen zu einer sogenannten Kapselfibrose kommen. Durch die Immunreaktion des Körpers werden die Implantate ganz oder teilweise durch Bindegewebe eingekapselt.

Individuelle Risiken klären wir bereits in den Beratungsgesprächen vor dem Eingriff. Als erfahrener Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie verfüge ich selbstverständlich über die medizinische und chirurgische Expertise,  Operationsrisiken auf ein Minimum zu reduzieren. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie darum bitten, sich konsequent an meine Empfehlungen zur Vorbereitung auf den Eingriff sowie zur Nachsorge zu halten.Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag, um Komplikationen auszuschließen.

In den ersten Tagen nach dem Eingriff kann es zu Schwellungen, Spannungsgefühlen und auch Schmerzen an den Brüsten kommen. Durch Schmerzmittel lassen sich solche Beschwerden gut in den Griff bekommen. Bei anhaltenden Schwellungen und Spannungen können Lymphdrainagen gute Dienste leisten.
Unmittelbar nach der Operation erhalten Sie einen fest sitzenden Druckverband, den Sie nach einigen Tagen durch einen gut sitzenden Sport-BH oder einen medizinischen Stütz-BH ersetzen. In den ersten vier Wochen nach dem Eingriff tragen Sie diesen BH rund um die Uhr. Er dient dazu, die Formung der Brust und die Narbenheilung zu unterstützen.
Auf Duschen sollten Sie in den ersten zwei bis drei Tagen nach dem Eingriff zunächst verzichten. Vollbäder und Saunabesuche sind nach etwa sechs Wochen wieder möglich. Wichtig ist, dass Sie Ihre Brüste während des Heilungsprozesses schonen. Körperlich stark belastende Tätigkeiten und heftige Bewegungen der Oberarme sollten Sie für sechs bis acht Wochen vollständig vermeiden und in dieser Zeit, wenn möglich, auf dem Rücken schlafen. Nach einer Bruststraffung sind Ihre Brüste für einige Monate sehr empfindlich, was auch Ihr Partner wissen sollte. Die normale Sensibilität der Brüste und Brustwarzen stellt sich erst im Verlauf mehrerer Monate wieder her. Die Operationsnarben bilden sich während des nächsten halben Jahres so stark zurück, dass sie - wenn überhaupt - nur noch als feine Linien zu erkennen sind. Nach dem Abschluss der Wundheilung können Sie die Narbenheilung durch Massagen und die Behandlung mit speziellen Narbensalben unterstützen. Sonnenbäder sind erst nach sechs Monaten wieder möglich, um eine dauerhafte Pigmentierung der Narben zu verhindern.
In den ersten Wochen nach einer Bruststraffung biete ich Ihnen mehrere individuelle Nachsorgetermine in meiner Praxis an.

Schönheit, Wohlbefinden und Lebensqualität durch eine Bruststraffung

Eine operative Bruststraffung - in der medizinischen Fachsprache "Mastopexie" - ist die einzige Möglichkeit, erschlafften Brüsten ihre ursprüngliche Kontur und ihre Spannkraft zurückzugeben. Dabei ist der Formverlust des Busens keineswegs nur eine Thematik des höheren Lebensalters, auch viele jüngere Frauen leiden bereits darunter. Vor allem große Brüste neigen dazu, schon früh der Schwerkraft nachzugeben. Hierzu leisten auch ererbte Bindegewebsschwächen und Schwangerschaften ihren Beitrag. Von erschlafften Brüsten ist der sogenannte Hängebusen zu unterscheiden - aus medizinischer Sicht ist er gegeben, wenn sich die Brustwarzen auf der Höhe der Brustumschlagsfalte oder auf einer noch tieferen Position befinden. Mit beiden Szenarien ist für betroffene Frauen ein sehr hohes psychisches und auch gesellschaftliches Leidenspotenzial verbunden, was schließlich dazu führt, dass sie sich für eine Straffung entscheiden.

Körperliche Beschwerden wie Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen oder dauerhafte Haltungsfehler können dann entstehen, wenn die Brüste nicht nur schlaff, sondern auch sehr groß und schwer sind. In diesem Fall ist es sinnvoll, eine Straffung mit einer Brustverkleinerung zu kombinieren. Ebenso ist es möglich, den Eingriff mit einer Brustvergrößerung zu verbinden - empfehlenswert ist dieses Vorgehen beispielsweise dann, wenn die Brust nach einer Schwangerschaft nicht nur ihre Elastizität, sondern auch Volumen verloren hat. Das Einsetzen von Implantaten kann in diesem Fall eine doppelte Funktion erfüllen.

Eine Bruststraffung kann in jedem Lebensalter vorgenommen werden, wenn die Brust ihre frühere straffe Form verloren oder im Verlauf der körperlichen Entwicklung nicht erreicht hat. Wichtig ist lediglich, dass das Wachstum der Brüste abgeschlossen ist. Selbstverständlich sollte der Eingriff nur von einem erfahrenen plastisch-ästhetischen Chirurgen mit einer entsprechenden Facharztausbildung und fundierten brustchirurgischen Erfahrungen vorgenommen werden.

Welche Ergebnisse sind mit einer Bruststraffung erreichbar?

Durch den Eingriff wird Ihre Brust nachhaltig gestrafft. Gleichzeitig wird Ihre ursprüngliche Brustkontur wieder aufgebaut. Einen ersten Eindruck vom Ergebnis der Operation gewinnen Sie direkt nach dem Eingriff. Das endgültige Resultat ist in der Regel nach sechs Monaten sichtbar. Es hält für mindestens zehn Jahre an - in vielen Fällen können sich Patientinnen jedoch auch deutlich länger über straffe, wohlgeformte Brüste freuen. Bei stärkeren Veränderungen der Brust steht auch einem zweiten Eingriff nichts im Wege. Falls die Straffung mit Implantaten vorgenommen wird, ist eine regelmäßige Kontrolle der Brustimplantate nach 10 Jahren erforderlich.

Klassische Schnitttechniken

Bei der Verwendung klassischer Operationsverfahren für die Bruststraffung in Berlin lege ich die Schnitte nach Möglichkeit rund um die Brustwarze - dabei kommt es lediglich zu feinen und fast unsichtbaren Narben. Diese Operationstechnik eignet sich vor allem für Bruststraffungen geringeren Ausmaßes. Deutlich stärkere Straffungseffekte lassen sich mit der Lejour-Methode - gegebenenfalls in Kombination mit einem T- oder L-Schnitt - erzielen. Bei der Lejour-Methode erfolgt ein senkrechter Schnitt unterhalb der Brustwarze. Bei einem T- oder L-Schnitt wird in der Unterbrustfalte zusätzlich ein waagerechter Schnitt gesetzt. Durch den Eingriff wird überschüssige Haut entfernt. In der Regel versetze ich im Rahmen meiner Bruststraffung in Berlin dabei auch die Brustwarzen nach oben.

Bruststraffung durch Eigengewebe mit dem "inneren BH"

Bei dieser Operationsmethode wird die überschüssige Haut nicht vollständig entfernt, sondern zur Stützung der Brust verwendet. Sie wird wie ein straffer Gürtel um den unteren Bereich der Brust gelegt und dort fest vernäht. Die Brust wird durch den "inneren BH" nicht nur gestrafft und nachhaltig gestützt, sondern auch auf schonende Weise modelliert. Das Verfahren eignet sich insbesondere für Frauen mit stark erschlafften Brüsten.

"Innerer BH" mittels Implantaten

Alternativ kann die Straffung durch einen "inneren BH" auch mit Silikon-Implantaten vorgenommen werden. Es eignet sich vor allem für Frauen mit großem Brustvolumen, das auch nach einer Bruststraffung erhalten bleiben soll. Für diesen Eingriff werden Schnitte rund um den Warzenhof, ein senkrechter Schnitt nach unten sowie ein waagerechter Schnitt in der Brustumschlagfalte gesetzt. Der nächste Schritt besteht in der Entfernung überschüssigen Gewebes und der Repositionierung der Brustwarzen. Unterhalb des Brustdrüsenkörpers wird das Brustimplantat eingesetzt.

Häufig gestellte Fragen

Können die Kosten für eine Bruststraffung von der Krankenkasse übernommen werden?

Ist eine Bruststraffung vor dem Abschluss der Familienplanung sinnvoll?

Wie lange soll ich nach einer Schwangerschaft mit einer Bruststraffung warten?

Wie lange hält das Ergebnis einer Bruststraffung?

Kann eine Bruststraffung mehrfach vorgenommen werden?

Wann sollte auf diesen Eingriff verzichtet werden?

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