Fettabsaugung an den Beinen

Schlanke, wohlgeformte und gut proportionierte Beine wünschen sich Frauen ebenso wie Männer - allerdings lässt sich die Form der Beine nicht immer restlos kontrollieren. Gezieltes Training und Diäten können zwar einen wichtigen Beitrag zu schönen Beinkonturen leisten - jedoch fordert die Zeit auch hier ihren Tribut. Mit zunehmendem Alter zeigen sich oft Fettpolster an Knien und Oberschenkeln. Zudem gibt es bei allen Menschen Körperareale, an denen sich überschüssige Fettzellen besonders hartnäckig halten. Bei Frauen handelt es sich dabei oft um die Oberschenkel, an denen sich die sogenannten Reiterhosen - Fetteinlagerungen am Gesäß und an den äußeren Oberschenkeln - bilden, die jedem noch so intensiven Sportprogramm trotzen. Die Gründe dafür liegen in genetischen Dispositionen, vor allem aber an evolutionären und hormonellen Faktoren: Der Körper lagert an diesen Stellen Fettvorräte ein, die ursprünglich dazu dienten, Mutter und Kind auch in Notzeiten sicher durch eine Schwangerschaft zu bringen. In anderen Fällen ist von den unerwünschten Fetteinlagerungen auch das gesamte Bein betroffen. Eine Fettabsaugung an den Beinen bringt die ungeliebten Polster endgültig zum Verschwinden. Patientinnen und Patienten, die sich dafür entschieden haben, fühlen sich nach dem Eingriff oft nicht nur körperlich verjüngt und attraktiver - vielmehr gewinnen sie durch die Fettabsaugung (Liposuktion) auch ein hohes Maß an psychischer Zufriedenheit und Lebensqualität.

In meiner Facharztpraxis für plastische und ästhetische Chirurgie in Berlin-Charlottenburg nehme ich eine Fettabsaugung an den Beinen mit verschiedenen Absaugungsverfahren nach aktuellen medizinischen Standards vor. Wichtig ist mir - Dottore Mag. Andrea Caletti - und meinem erfahrenen und kompetenten Team dabei, dass Sie sich durch den Eingriff wieder schön, jugendlich und in Ihrem Körper rundum zufrieden fühlen.


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Dauer des Eingriffs
Je nach Umfang des Eingriffs und Absaugungsverfahren 1,5 bis vier Stunden
Betäubung
Lokalanästhesie und Dämmerschlaf, Vollnarkose
Klinikaufenthalt
Ambulant oder mit 24 Stunden Klinikaufenthalt
Gesellschaftsfähig
Nach einem bis zwei Tagen
Arbeitsfähig
Bei nicht körperlicher Arbeit nach zwei bis drei Tagen, bei körperlicher Tätigkeit nach sieben bis 14 Tagen
Sport
Nach vier  Wochen
Wundheilung
Ca. 14 Tage
Kosten
Abhängig vom Umfang des Eingriffs, ab 3000 Euro
Nachbehandlung
Für etwa vier Wochen Tragen von Kompressionswäsche, regelmäßige Nachsorgetermine in der Praxis

Eine Fettabsaugung an den  Beinen kann mit verschiedenen Verfahren vorgenommen werden - das Prinzip des Eingriffs ist jedoch identisch: Das unter der Haut liegende Fettgewebe wird selektiv gelöst und anschließend mit dünnen Kanülen abgesaugt. Die Entfernung der überschüssigen Fettdepots lässt sich dabei in exakter Art und Weise steuern, so dass es möglich ist, durch eine Fettabsaugung an den Beinen ästhetisch optimale Ergebnisse zu erzielen.

Das individuelle Beratungsgespräch zur Vorbereitung des Eingriffs ist ein wichtiger Bestandteil des gesamten Behandlungsprozesses. Bei danach noch offenen Fragen besteht jederzeit die Möglichkeit, einen weiteren Beratungstermin zu vereinbaren.

Um Komplikationen zu vermeiden, sollten eine Woche vor dem Eingriff keine blutverdünnenden Medikamente - Thrombosehemmer oder Schmerzmittel wie Aspirin - eingenommen werden. Wenn Sie in dieser Zeit auch auf Alkohol und Nikotin verzichten oder deren Konsum auf ein Minimum reduzieren, können Sie damit das Risiko für Wundheilungsstörungen deutlich senken. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auch darum bitten, meine Empfehlungen zur Nachsorge in konsequenter Weise zu beachten.

Eine Liposuktion der Beine wird in der Regel ambulant vorgenommen. Ein - in der Regel eintägiger - Klinikaufenthalt ist auf Ihren Wunsch sowie bei individuellen Risikokonstellationen oder je nach Umfang der Absaugung möglich.

Vor der eigentlichen Fettabsaugung werden die zu behandelnden Fetteinlagerungen mit einem Körperstift in Form von Höhenlinien markiert und die Schnittstellen für die Kanülen definiert.

Falls die Haut in der zu behandelnden Beinregion bereits im Vorfeld des Eingriffs schlaff war oder durch die Entnahme des Körperfettes zu viel überschüssige Haut vorhanden ist, kann die Fettabsaugung auch mit einer Hautstraffung verbunden werden. Wenn es aufgrund der individuellen Voraussetzungen des Patienten möglich ist, wende ich in meiner Praxis dafür das J-Plasma-Renuvion-Verfahren an. Dabei handelt es sich um eine innovative Technologie, die es ermöglicht, Hautstraffungen auf nicht operativem Wege vorzunehmen. Durch elektrische Energie und Heliumgas wird ein kalter Plasmastrahl - das sogenannte Cool-Plasma - erzeugt. Die hierbei frei werdende Energie wirkt direkt auf das Bindegewebe ein und bewirkt dort eine nachhaltige Straffung. Das umliegende Gewebe wird dabei nicht geschädigt. Der Eingriff erfolgt über die für die Fettabsaugung gesetzten Hautschnitte. Die Sonde des Plasmagerätes wird durch diese Schnitte unter die Haut geführt. Der Plasmastrahl entsteht im Handstück des Gerätes und lässt sich so regulieren, dass jede Stelle des Behandlungsareals erreicht wird.

Gegebenenfalls ist es möglich, die entnommenen Fettzellen für einen weiteren schönheitschirurgischen Eingriff - beispielsweise eine Brustvergrößerung mittels Lipofilling (Eigenfetttransplantation) - zu verwenden. Die beiden Operationen werden in diesem Fall zeitlich aufeinander abgestimmt.

Liposuktionen gelten generell als risikoarme Operationen. Wenn der Eingriff von einem erfahrenen Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie vorgenommen wird, sind in der Regel kaum Komplikationen und unerwünschte Nebenwirkungen zu erwarten. Wie bei jedem anderen chirurgischen Eingriff kann es jedoch auch bei einer Fettabsaugung an den Beinen zu Blutungen, Blutergüssen, Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Medikamentenunverträglichkeiten kommen. In den ersten Wochen nach dem Eingriff kann es an den behandelten Körperarealen zu Veränderungen der Berührungsempfindlichkeit oder Taubheitsgefühlen kommen, die in der Regel jedoch nur von kurzer Dauer sind. Gefährliche Komplikationen wie beispielsweise Embolien sind bei einer Fettabsaugung ausgesprochen selten. 

Weltweite Studien weisen aus, dass Komplikationen bei Liposuktionen vor allem dann entstehen, wenn mehr als drei Liter Fettgewebe entnommen oder am Tag des Eingriffs weitere Operationen vorgenommen wurden, die nicht im Zusammenhang mit der Fettabsaugung standen. Als Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie achte ich sehr exakt darauf, diese Regelungen und Grenzen einzuhalten. Falls es erforderlich ist, größere Mengen Fettgewebe zu entnehmen, erfolgt eine zweite Fettabsaugung, sobald der Heilungsprozess des ersten Eingriffs abgeschlossen ist.

Unmittelbar nach einer Fettabsaugung an den  Beinen erhalten Sie in unserer Praxis Kompressionswäsche, die Sie in den kommenden vier Wochen durchgehend - also auch nachts - tragen sollten. Sie verhindert, dass sich die durch die Fettabsaugung entstandenen Hohlräume mit Blut, Gewebeflüssigkeit oder gelösten Fettzellen füllen. Hierdurch könnten sich Narben oder Serome bilden, die nicht nur das ästhetische Ergebnis der Liposuktion in Frage stellen, sondern im ungünstigsten Fall sogar einen operativen Eingriff nötig machen. In dieser Zeit sollten Sie unbedingt auf Sport und andere körperliche Anstrengungen verzichten.

In den ersten Tagen nach der Liposuktion sind leichte Schmerzen, Blutergüsse und Schwellungen an den behandelten Beinregionen normal. Schmerzen lassen sich durch die Medikamente auf ein Minimum reduzieren. Blutergüsse und Schwellungen können durch regelmäßiges Kühlen abgemildert werden. Schwellungen bilden sich zum Teil erst im Verlauf mehrerer Wochen oder Monate endgültig zurück. Duschen können Sie erstmals am zweiten oder dritten Tag nach der Fettabsaugung. Vollbäder und Saunabesuche sind nach vier bis sechs Wochen wieder möglich.

Nachuntersuchungen nach einer Fettabsaugung an den  Beinen nehme ich in meiner Praxis während des gesamten Heilungsprozesses nach individueller Vereinbarung vor.

Bei starken Schmerzen, Fieber sowie Entzündungen oder Verhärtungen an den behandelten Körperstellen kontaktieren Sie mich bitte unverzüglich.

Fettabsaugung an den Beinen - für optimale und ästhetische Beinkonturen

Bei einer Fettabsaugung an den Beinen ( Liposuktion) wird überschüssiges Fett aus verschiedenen Arealen am Bein entfernt. Nicht optimal proportionierte Beine haben beispielsweise Fettdepots an den Innen- oder Außenseiten der Oberschenkel oder an den Knien. Ein klassisches Erscheinungsbild sind die sogenannten Reiterhosen. Bei den Reiterhosen an den äußeren Oberschenkeln liegen die Gründe dafür in hormonellen und genetischen Faktoren. Eine Fettabsaugung an den Beinen erfolgt in einer oder mehreren dieser Problemzonen. Eine Behandlung verschiedener Zonen ist jedoch zum Teil auch aus ästhetischen Gründen nötig. Wenn beispielsweise eine kombinierte Fettabsaugung an den äußeren und inneren Oberschenkeln vorgenommen wird, kann das Bein durch den jetzt deutlich schmaleren Oberschenkel schnell säulenartig wirken. Eine Fettabsaugung an den Knien stellt in diesem Fall wieder normale und ästhetisch wirkende Proportionen her. Das generelle Ziel einer Liposuktion an den Beinen besteht in einer nachhaltigen Optimierung der Beinkontur in Relation zu den übrigen Körperproportionen.

Welche Ergebnisse lassen sich mit einer Fettabsaugung an den Beinen erzielen?

Durch eine Liposuktion erhalten Ihre Beine ihre ursprüngliche schlanke, straffe Form zurück - oder gewinnen sie sogar zum ersten Mal. Die ersten Effekte der Fettabsaugung sind bereits in den ersten Tagen nach dem Eingriff sichtbar. Durch das Abklingen von Schwellungen und Blutergüssen verbessert sich das optische Resultat in den kommenden Wochen kontinuierlich. Ihre endgültige Kontur erreichen Ihre Beine meist im Verlauf von acht bis zehn Wochen, im Einzelfall kann dafür jedoch auch ein Zeitraum von bis zu sechs Monaten nötig sein.

Von einer Fettabsaugung an den Beinen profitieren die meisten meiner Patientinnen und Patienten nicht nur in der körperlichen Dimension, sondern auch durch größeres Selbstbewusstsein, psychisches Wohlbefinden und somit auch durch höhere Lebensqualität.

An welchen Stellen im Operationsbereich sind Schnitte nötig?

Die Kanülen für die Fettabsaugung (Liposuktion) werden durch feine Hautschnitte zu den Fettdepots geführt. Pro Operationsareal sind nur wenige Schnitte nötig. Ein Vernähen dieser Schnitte ist nicht in jedem Fall erforderlich - falls genäht werden muss, werden die Fäden etwa eine Woche nach der Liposuktion gezogen. An den Schnittstellen können sich feine Narben bilden, die jedoch schnell verblassen und nach einigen Wochen oder Monaten kaum sichtbar sind.

Je nach Operationsverfahren können neben den Schnitten für die Fettabsaugung auch Injektionen einer sterilen Kochsalzlösung zur Ablösung der Fettzellen vom Bindegewebe der Beine erforderlich sein.

Verschiedene Verfahren für eine Fettabsaugung an den Beinen

Dem plastisch-ästhetischen Chirurgen stehen für eine Liposuktion an den Beinen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung: 

- Power Assisted Liposuction (vibrationsbasiert)
- Water Assisted Liposuction (wasserbasiert, WAL)
- ultraschall- und laserbasierte Operationsverfahren 

Die Vibrations-Liposuktion ist das am häufigsten angewendete Verfahren für die Fettabsaugung. Es ist vibrationsassistiert  und kommt heute vor allem in Verbindung mit einer Tumeszenz-Anästhesie zum Einsatz. Bei dieser Methode der Liposuktion wird die Saugkanüle mit einem Elektromotor verbunden, der sie mit ca. 5.000 Umdrehungen pro Sekunde sanft vibrieren lässt. Vor dem Beginn der Behandlung wird eine mit einem Lokalanästhetikum versehene Kochsalzlösung unter die Haut der Behandlungsregion gespritzt. Die Lösung unterstützt die Ablösung der Fettzellen vom Bindegewebe der behandelten Körperregion. Durch die Liposuktion wird anschließend das kompakte Fettgewebe entfernt und das Unterhautfettgewebe reduziert. 

Bei einer Water Assisted Liposuction (WAL) werden die Fettdepots durch einen pulsierenden, fächerförmigen Hochdruckwasserstrahl sanft von den umgebenden Geweben getrennt und gleichzeitig abgesaugt. 

Bei einer Fettabsaugung mittels Ultraschall wird das Fettgewebe verflüssigt und anschließend abgesaugt. Die Laser-Lipolyse ist ein Verfahren, das vor allem bei kleineren Fettdepots oder ergänzend zu einer klassischen Liposuktion zum Einsatz kommt. Das Fettgewebe wird dabei nicht abgesaugt, sondern durch hochenergetische Laserstrahlen aufgelöst.

Fettabsaugung an den Beinen - umfassende Beratung, individuelle Nachbehandlung

Der erste Schritt zu einer Fettabsaugung an den Beinen in meiner Facharztpraxis für plastisch-ästhetische Chirurgie in Berlin-Charlottenburg besteht in einem ausführlichen Beratungsgespräch, in dem ich Ihre Wünsche und Erwartungen im Hinblick auf den Eingriff kennenlerne. Zu diesem Termin weise ich Sie auch auf die Möglichkeiten und Grenzen einer Fettabsaugung an den  Beinen sowie auf damit verbundene Risiken hin. An diese Beratung schließen sich eine ausführliche Anamnese und eine körperliche Untersuchung an. Anhand der Untersuchungsergebnisse empfehle ich Ihnen das für Sie optimale Liposuktionsverfahren und erstelle einen individuellen Behandlungsplan. Während des Heilungsprozesses stehe ich Ihnen selbstverständlich ebenfalls jederzeit für persönliche Beratungen und medizinisch-therapeutische Unterstützung zur Verfügung.

In meiner Praxis wende ich abhängig von den persönlichen Voraussetzungen meiner Patientinnen und Patienten alle relevanten Liposuktionsverfahren auf der Basis der jeweils aktuellen Standards an.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist bei einer Fettabsaugung an den Beinen eine Vollnarkose besser?

Was ist besser - ambulante oder stationäre Fettabsaugung?

Wie dauerhaft ist das Ergebnis einer Liposuktion an den Beinen?

Kann ich durch eine Liposuktion an den Beinen Übergewicht reduzieren?

Welche Kontraindikationen gegen eine Liposuktion an den Beinen gibt es?

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